Reisebüro Fella Gayholiday

Der CSD in Köln ColognePride 6 - 8  Juli 2012

Die größte und wichtigste Veranstaltung im schwul-lesbischen Jahreskalender ist sicherlich der CSD Köln / ColognePride. Immer am ersten Juli-Wochenende feiern und demonstrieren mehr als eine halbe Million Teilnehmer und Besucher in der Kölner Innenstadt mit einer großen CSD Parade.

 

Neben Party und Spaß stehen dabei deutlich die politischen Inhalte im Vordergrund, die jedes Jahr in einem neuen Motto verarbeitet werden.

 

CSD steht für Christopher-Street-Day und erinnert an die ersten öffentlichen Schwulenproteste gegen Diskriminierung in der New Yorker Christopher Street Ende der 1960er.

Neben unzähligen Politik-, Kultur- und Partyveranstaltungen bilden vier Elemente den Kern des CSD-Wochenendes: die Kölner Aids-Gala am Freitagabend, das CSD-Straßenfest in der Altstadt von Freitag bis Sonntag sowie die beliebte, bunte CSD-Parade am Sonntag.


2008 fand erstmals eine große Party mit über 10.000 Gästen in der LANXESS arena, der größten Veranstaltungshalle der Stadt, statt. Unter dem Namen COLOUR haben sich die Partymacher Kölns zusammengeschlossen und haben dem tanzbegeisterten Publikum auf verschiedenen Flächen erlesene DJs und heiße Show-Acts geboten.


Die Kölner Aids-Gala wird von der Lebenshaus-Stiftung zugunsten der AIDS-Hilfe Köln ausgerichtet und findet traditionell im Maritim Hotel statt. Hochkarätige Künstler und ein schillerndes Publikum machen die Gala zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse der Kölner Szene. 


 

Wer keine Karte ergattern kann, hat die Möglichkeit, das facettenreiche CSD-Straßenfest mit den verschiedensten Verkaufs- und Informationsständen in der Altstadt besuchen. Auf dem Heumarkt als größtem Platz steht die Hauptbühne, auf der 20 Stunden lang ein mannigfaltiges und zum Teil sehr prominent besetztes Musikprogramm präsentiert wird. Am Sonntag nach der Parade findet dort die politische Abschlusskundgebung statt. Hier äußern sich neben den Veranstaltern auch Politiker aus Bund, Land und Kommune zu aktuellen Fragen der Schwulen- und Lesbenpolitik.

 

Für Diskussionsrunden und Kleinkunst in familiärer Stimmung sorgt die sogenannte Politur-Bühne. Auf der Open-Air-Tanzbühne motivieren namhafte internationale DJs die Menge zum ausgelassenen Tanzen. Absoluter Höhepunkt des Wochenendes ist die Parade am Sonntag. Pünktlich um 12.00 Uhr startet der Demonstrationszug auf der rechten Rheinseite in Deutz und schlängelt sich von dort durch die Innenstadt zum Dom. Stolze 30.000 Teilnehmer präsentieren sich in Fußgruppen oder als Passagiere auf circa 80 Fahrzeugen. Hunderttausende jubeln vom Straßenrand aus zu und bringen damit ihre Sympathie mit Lesben und Schwulen zum Ausdruck. Schrillen Kostümen und ausgelassener Partystimmung zum Trotz – die Teilnehmer machen durch die Gestaltung ihrer Wagen eines jederzeit deutlich sichtbar: Schwule und Lesben fordern (politische) Gleichberechtigung und vollständige gesellschaftliche Akzeptanz.

 

 

Wer länger als ein Wochenende in Köln bleiben kann, dem bieten sich schon zwei Wochen vorher jede Menge schwul-lesbischer Veranstaltungshöhepunkte aus Kultur, Sport und Ausgehen, wie zum Beispiel das Veedelsfest im angesagten Kneipenviertel „Bermudadreieck“ in der Nähe des Rudolfplatzes.

 

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